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BNP Paribas Real Estate, Retail-Immobilien, Berlin, Christoph Scharf
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BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Daten zu Retail-Immobilien
Berlin, 31. Januar 2012 – Nachdem sich die Nachfrage bereits gegen Ende 2010 wieder deutlich erholt hatte, war das Niveau auch 2011 unverändert hoch. Das ergibt der Retail Market Report 2012 zur Entwicklung deutscher Einzelhandelsstandorte im vergangenen Jahr, den BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) Anfang März veröffentlichen wird.
„Neben internationalen Brands wie dem Young-Fashion-Konzept Bershka der spanischen Inditex-Gruppe, das den ersten deutschen Flagship-Store mit rund 2.200 Quadratmetern in der Tauentzienstraße angemietet hat oder dem australischen Filialisten Cotton On mit Abschlüssen am Kurfürstendamm und in der Wilmersdorfer Straße, ist auch die Nachfrage bei den bereits ansässigen Mietern sehr gut“, erläutert Christoph Scharf, Bereichsleiter Retail-Vermietung von BNP Paribas Real Estate. Die Tauentzienstraße bleibt wie im Vorjahr die frequenzstärkste und am meisten nachgefragte Lage. „Daneben war auch das Interesse am Kurfürstendamm ungebrochen, was sich in mehreren großen Abschlüssen widerspiegelt.“ Zu den bedeutendsten Verträgen zählt der neue rund 1.500 Quadratmeter große Shop des US-amerikanischen Bekleidungsfilialisten Urban Outfitters oder der zukünftige Flagship-Store von Apple (gut 4.500 m²). „Auch die Friedrichstraße steht mit Vermietungen wie Gina Tricot, Timberland und Nespresso weiterhin im Fokus, allerdings können Gesuche in dieser Lage aufgrund des geringen Angebots nicht immer bedient werden“, erklärt Scharf.
Textilbranche führend – Flächen in Top-Lagen knapp
Die Textilbranche kann ihr Niveau auch 2011 halten und führt wie im Vorjahr mit knapp 51 Prozent das Branchenranking an. Pro Vertragsabschluss kommt sie auf durchschnittlich etwa 334 Quadratmeter angemietete Fläche. Auf dem zweiten Platz landet mit gut 13 Prozent die Kategorie Lederwaren/Schuhe, die sowohl von internationalen als auch regionalen Konzepten nachgefragt wird. Die übrigen Branchen wie Körperpflege/Gesundheit oder Heim-/Haus- und Einrichtungsbedarf verbuchen jeweils weniger als 10 Prozent der Anmietungen.
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Flächenangebot nicht weiter erhöht. „Zwar wurden durch die hohe Nachfrage neue Projekte wie das Alea 101 am Alexanderplatz, das Großprojekt Leipziger Platz N°12 oder der Atlas-Tower am Kurfürstendamm angestoßen, allerdings ist der Vorvermietungsstand bei vielen Projekten mittlerweile so gut, dass sich die Angebotssituation in den Top-Lagen kaum entspannen dürfte“, so Christoph Scharf. Aufgrund dieser Flächenknappheit ist insbesondere bei ausländischen Unternehmen die Bereitschaft weiterhin hoch, Ablösesummen für eine vorzeitige Ladenaufgabe („key money“) zu bezahlen.
Spitzenmiete steigt weiter an
Aufgrund der regen Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Flächenangebot in den Top-Lagen hat die Höchstmiete 2011 noch einmal angezogen und ist damit das dritte Mal in Folge gestiegen: In der bestfrequentierten Tauentzienstaße (KaDeWe-Seite) beträgt sie 260 Euro pro Quadratmeter (plus 4 %). Aber auch in anderen 1A-Lagen wie dem Kurfürstendamm oder dem sich als Shopping-Standort etablierenden Alexanderplatz haben die Spitzenmieten im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Insbesondere der Luxusbereich des Kurfürstendamms kann vom Interesse internationaler Designer profitieren, wodurch sich die Spitzenmiete um knapp 5 Prozent (auf 110 €/m²) gesteigert hat. Das wirkt sich auch auf die Durchschnittsmieten aus, die sich insgesamt leicht erhöht haben. In der Schloßstraße und der Wilmersdorfer Straße sowie am Hackeschen Markt sind die Höchstmieten hingegen stabil geblieben.
Perspektiven für 2012
„Berlin hat sich als bedeutender Einzelhandelsstandort gefestigt und kann sich über eine hohe Nachfrage freuen. Insbesondere internationale Labels haben im Jahr 2011 den Markteintritt forciert“, so Scharf. „Dieser Trend wird voraussichtlich 2012 weiter anhalten, so hat beispielsweise der japanische Modefilialist Uniqlo Berlin als ersten deutschen Standort für sein Ladenkonzept ausgewählt. Darüber hinaus beleben Konzepte wie Forever 21, Hollister und Primark die Nachfrage. Unterstützt wird die positive Entwicklung auch durch die regelmäßig stattfindende Berlin Fashion Week und die in dem Zusammenhang stattfindenden Modemessen wie unter anderem Bread & Butter und Premium, sodass sich die Hauptstadt mehr und mehr als Modemetropole etablieren wird. Das große Interesse von Einzelhandelsunternehmen wird in den Top-Lagen jedoch auf ein knappes Flächenangebot treffen, wodurch sich die Spitzenmieten noch einmal erhöhen könnten. Dieser zunehmende Wettbewerb um die besten Flächen könnte den bereits zu beobachtenden Verdrängungsprozess weiter vorantreiben.“
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Thomas Sillmann (kon-ii GmbH)
hat die Pressemeldung Berlin ist Everybodys Darling angelegt.
Als Kontakt hinzufügen | Mit Unternehmen verbinden | 31.01.2012, 14:37








