In wenigen Minuten (wirklich!) lässt sich mit dem kostenlosen Service von “posterous” ein wunderschön dezent gestaltetes Blog einrichten und befüllen. Das Besondere daran: Sowohl die Einrichtung als auch das Verfassen der einzelnen Blog-Einträge kann komplett per E-Mail erledigt werden.
Die Kommunikation per Internet wird auch in der Immobilienbranche mehr und mehr Standard. Warum also nicht mit einem Blog aus dem eigenen Unternehmen berichten oder für größere ein Projektblog einrichten? MIt dem hier vorgestellten Tool "posterous" ist dies einfacher als je zuvor. Ideal für die mobile Bau- und Immobilienbranche: die Befüllung des posterous-Blogs mit Texten und Bildern nicht nur vom Büro-Rechner aus möglich, sondern auch von unterwegs per iPhone & Co. Eine interessante Möglichkeit, um schnell und unkompliziert z. B. von der Baustelle zu berichten …
Die Einrichtung des Blogs
Es ist tatsächlich denkbar einfach: eine E-Mail an post@posterous.com genügt für die Einrichtung und den ersten Blog-Beitrag. Zunächst wird dem neuen Blog ein aus der verwendeten E-Mail-Adresse zufallsgenerierter Name gegeben, unter der man es vorläufig erreichen kann (bei mir war das http://eric-x7q31.posterous.com). Wer möchte, kann seinem Blog anschließend auch einen “richtigen” Namen geben (ich habe mich für ericsturm.posterous.com entschieden) und es mit einem Passwort versehen, was ich nur empfehlen kann. So kann kein anderer das Blog "verwalten" und Beiträge einstellen oder bearbeiten. Unter “Profile” lässt sich ein Logo oder Portraitfoto hochladen sowie eine Art kleines Impressum einrichten, sofern man das Blog mehr oder weniger professionell nutzen möchte, ist auch dies ratsam.
Automatische Umwandlung von Bildern, PDF-Dateien und anderen Formaten
Schickt man bei der Befüllung des Blogs per Mail auch Bilder oder PDF-Dateien mit, wandelt der posterous-Server diese automatisch in internet-gerechte Dateiformate um: Bilder werden auf die richtige Breite zugeschnitten und können vom Blogleser per Mausklick vergrößert werden (Zoom). Schicken Sie mehrere Bilder, wird automatisch eine kleine “Galerie” mit Vorschaubildern zum Durchklicken erstellt …
PDF-Dateien werden in das sogenannte “Flashpaper”-Format umgewandelt und direkt in den Blogbeitrag eingebettet, so dass der Besucher das Dokument bequem “durchblättern” oder im Fullscreen-Modus betrachten kann. Auch Videos oder MP3-Dateien werden automatisch konvertiert und eingebettet – einfacher geht es wirklich nicht!
Gleich mit dabei: Die iPhone-Version Ihres Blogs
Wird ein posterous-Blog mit dem Browser eines iPhones aufgerufen, sieht der Betrachter nicht die "große" Version dieser Website, sondern eine grafisch reduzierte Mobil-Version des Blogs. Diese wird vom System automatisch erstellt und gehört quasi "zum Lieferumfang" eines posterous-Blogs. Sehr schön: Auch auf den meisten anderen Smartphones macht die Mobilversion des Blogs eine gute Figur.
Schlichtes Blog-Design, vielfältige Anpassungsmöglichkeiten
Neben der unkomplizierten Art und Weise der Einrichtung und Befüllung gefallen mir an posterous besonders die schlichten und gut gestalteten Benutzeroberflächen. Im Administrationsbereich Ihres Blogs können Sie unter verschiedenen Designvorlagen für Ihr Blog wählen. Über einen integrierten Editor haben Sie zudem die Möglichkeit, Textfarben, aber auch ganze Layouts komplett Ihren Bedürfnissen anzupassen. So lässt sich ein Blog z. B. bequem mit dem eigenen Firmenlogo versehen.
Tipp: posterous-Blogs lassen sich nicht nur “öffentlich sichtbar”, sondern (per Passwort geschützt) auch als büro-interne Kommunikationsplattform, etwa als Projektblog oder kleiner “Virtueller Projektraum”, betreiben.
Link: www.posterous.com
Über den Autor: Eric Sturm ist Webdesigner, Dozent und Fachautor in Berlin.
Weitere Informationen: http://www.ericsturm.de
Dieser Artikel erschien erstmalig im Online-Magazin Internet-fuer-Architekten.de
http://www.internet-fuer-architekten.de.
Tags
posterous, Blog, ericsturm.de
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