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Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeerzeugung gestiegen - BSI kommentiert Studie des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE): Ordnungsrechtliche Verpflichtung zum Einsatz dieser Energiearten im Wohnungsbestand überflüssig

BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V.
Datum
10.03.2010
Inhalt
"Der Anteil erneuerbarer Energien ist auch ohne ordnungsrechtliche Vorgaben für den Immobilienbestand in 2009 bedeutend angestiegen", kommentierte Walter Rasch, Vorsitzender der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen die Ergebnisse einer Studie des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE). 2009 erreichten die erneuerbaren Energien danach 10,6 Prozent des Endenergieverbrauches (2008: 9,5 Prozent). Das entspreche im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 10,8 Milliarden Kilowattstunden. Laut BEE hätten die erneuerbaren Energien allein im vergangenen Jahr Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase im Umfang von rund 111 Millionen Tonnen CO2 vermieden. Damit sei die deutsche Volkswirtschaft um Kosten in Höhe von 7,9 Milliarden Euro für Umwelt- und Gesundheitsschäden entlastet worden. Besonders stark legten die erneuerbaren Energien den Angaben zufolge im Wärmesektor zu, wo ihr Anteil 2009 auf 9,6 Prozent gegenüber 7,9 Prozent im Vorjahr stieg.

"Das zeigt: Das vorgesehene Ziel von 14 Prozent Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch bis 2020 wird bereits durch die Fortführung des derzeitigen Trends erreicht werden", erklärte Rasch. "Ordnungsrechtliche Vorgaben sind in diesem Bereich daher völlig überflüssig." Auf diese Tatsache hatte die BSI bereits vor drei Jahren in ihrer Stellungnahme zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) hingewiesen: Mit einer Nutzungspflicht für erneuerbare Energien würde der Einsatz derzeit noch nicht wirtschaftlicher Techniken vorgeschrieben und gleichzeitig deren Förderung eingestellt. "Das ist kontraproduktiv und hemmt den Einsatz dieser Energieform eher, statt ihn zu fördern", so der BSI-Vorsitzende. Er empfahl, die Förderung erneuerbarer Energien langfristig planbar und verlässlich weiterzuführen.


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Dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen als Spitzenverband der unternehmerischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gehören derzeit rund 1.600 Mitgliedsunternehmen an. Unsere Verbandsmitglieder verwalten momentan einen Wohnungsbestand von rund 3,2 Millionen Wohnungen sowie Gewerberäume von insgesamt 10,4 Millionen Quadratmeter Nutzfläche. Im Jahr 2008 repräsentierten die Mitgliedsunternehmen ein Investitionsvolumen im Wohnungsbau einschließlich der Grundstücksinvestitionen von über 53 Milliarden Euro. Im Gewerbebau belief sich das Investitionsvolumen der BFW-Mitglieder einschließlich der Grundstücksinvestitionen für 2008 auf 7 Milliarden Euro. Insgesamt repräsentieren BFW-Mitgliedsunternehmen aktuell eine durchschnittliche Wohnungsproduktion von ca. 60.000 Einheiten pro Jahr, einschließlich Maßnahmen im Bestand, das Bauträgervolumen im Wirtschafts- und Gewerbebau liegt momentan bei etwa 4,6 Millionen Quadratmeter Nutzfläche.

Nach außen vertritt der BFW die Interessen seiner überwiegend mittelständischen Mitgliedsunternehmen auf Landes-, Bundes- und Europaebene. Nach innen ist der Verband als moderner Dienstleister mit einem umfassenden Serviceangebot für die ihm angeschlossenen Unternehmen aktiv.

Der BFW ist ein beim Deutschen Bundestag registrierter Spitzenverband. Sein oberstes Ziel, vernünftige und zuverlässige Investitionsbedingungen für die Wohnungs- und Gewerberaumwirtschaft zu schaffen, verfolgt der Verband erfolgreich und kontinuierlich. So beteiligt er sich an allen die Branche betreffenden politischen Entscheidungsprozessen, etwa durch seine Präsenz bei Sachverständigenanhörungen von Ministerien und Parlamentsausschüssen und durch die Erarbeitung von Stellungnahmen zu neuen Gesetzes- und Verwaltungsvorhaben.

Bei der fachlichen Beratung politischer Entscheidungsträger macht er sich mit überzeugenden Argumenten für die Interessen seiner Unternehmen stark. Als Mitglied der Fachgremien und Kommissionen ist der BFW anerkannter Lobbyist der freien Immobilienwirtschaft. Seine fachkundige Meinung aus der unternehmerischen Praxis ist stets gefragt.

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